Der Mösenfröhlich
Es ist etliche Jahre her, da verführte mich ein gutaussehender junger Mann, mit dem ich eine halbe Nacht lang sehr guten Sex hatte. Ich wäre auch damit klar gekommen, dass es sich um einen reinen One-Night-Stand handelte (tatsächlich war es genau das), ich war ja schon ein großes Mädchen, aber er erzählte die ganze Zeit, wie verliebt er in mich sei. Nur war am nächsten Tag nichts mehr von ihm zu sehen und zu hören, wochenlang war er unerreichbar, ließ sich am Telefon verleugnen, antwortete nicht auf Briefe. Dann traf ich ihn in der Stadt, engumschlungen mit einer anderen Frau, und er grüßte mich nicht. Das saß. Ich rief den C. an, von dem ich wuste, dass er den Typen kannte, und erzählte ihm die Geschichte. "Ja hast Du nicht gewusst, dass das ein richtiger Mösenfröhlich ist?" fragte dieser fast belustigt zurück. "Der hat doch bald jeden Abend eine Andere!"
Na toll. Wenigstens einen originellen neuen Ausdruck gelernt.
Kürzlich habe ich den Mösenfröhlich wiedergetroffen, wieder in weiblicher Begleitung, aber diesmal mit Kinderwagen und Bauch. Diesmal grüßte er mich und war gerne zu einem kleinen Plausch bereit. Als ich ihn allerdings fragte, ob wir uns mal bei einer Flasche Wein treffen woltten, über die alten Zeiten schnacken und so, war das Gespräch sehr schnell zu Ende.
Fazit: Auch der feurigste Stier wird, wenn er sich die Hörner abgestoßen hat, zum Mastochsen.
Na toll. Wenigstens einen originellen neuen Ausdruck gelernt.
Kürzlich habe ich den Mösenfröhlich wiedergetroffen, wieder in weiblicher Begleitung, aber diesmal mit Kinderwagen und Bauch. Diesmal grüßte er mich und war gerne zu einem kleinen Plausch bereit. Als ich ihn allerdings fragte, ob wir uns mal bei einer Flasche Wein treffen woltten, über die alten Zeiten schnacken und so, war das Gespräch sehr schnell zu Ende.
Fazit: Auch der feurigste Stier wird, wenn er sich die Hörner abgestoßen hat, zum Mastochsen.
netbitch - 17. Sep, 16:38
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