18
Jun
2011

Das volle Instrumentarium

Den ersten der externen Spielgefährten von diesem Spiel hier hatte ich mir kürzlich vorgenommen.


http://netbitch1.twoday.net/stories/16548039/



Und er bekam es mit einer ganzen Sammlung von Instrumenten zu tun.


Instrumentarium1


Ich habe mich wirklich ausgetobt und mir mehrere Stunden Zeit gelassen. Er war sehr tapfer, aber ich brachte ihn zum Schreien. Als er um Gnade bat, nahm ich das ernst und ließ ab, dann sagte er aber: "Ich habe nicht Mayday gesagt. Mach weiter, es ist gerade am Schönsten!" Also machte ich weiter und tröstete ihn hinterher gut. Schöööön!!!

15
Jun
2011

Rätselfrage

Was sollte eine Frau tun, wenn ein Mann im Zickzack durch ihren Garten rennt?

9
Jun
2011

Es wird ja immer doller

Jetzt gibt es also schon schwarze schwule Frauen.

http://kritikundkunst.wordpress.com/2011/06/08/das-wahre-opfer-das-wahre-opfer-die-ware-opfer-dialektik-etude/#comment-2005


Bin ich schwul weil ich auf Männer stehe? Alle Hetero-Männer sind also lesbisch? Gacker. Was Diskurse, die auf den Schwarzen Tod nicht wahrnehmen wollen, was Opfer sexualisierter Gewalt vielleicht empfinden könnten und dafür lieber ein paranoides Verschwörungsszenario nach acht nächsten aufbauen geht auf keine Blauwalhaut.

8
Jun
2011

Erschrecken

Da ich ein großes Mädchen bin, hatte ich die Erfahrungen meiner eigenen Studienzeit verabsolutiert und es vorausgesetzt, dass eine Sensibilisierung gegenüber Sexismus in der Linken Allgemeingut wäre und es Konsens darüber gäbe, dass die Definitionsmacht darüber, was Vergewaltigung sei beim Opfer läge. Das sah ich als zivilisatorischen Grundstandard in der Linken an. Die jüngst mitbekommenen Bloggerdebatten rund um das Kachelmann-Thema zeigen da aber ein grottenfinsteres Bild. Brrrr!!!!

29
Mai
2011

Der freundliche Belästiger

Schön wars. Ein alter, lieber Freund war übers Wochenende zu Besuch, im Folgenden Edward genannt (der echte Name wird nicht verraten), wir hatten viel Spaß, quatschten, unternahmen Einiges, tranken. Heute morgen (naja, eher mittag) verabschiedete er sich, und wir küssten uns wie üblich auf die Wangen. Dann küsste er mich auf den Mund. Ich wollte das nicht und drehte mein Gesicht zur Seite, er aber nahm meinen Kopf mit beiden Händen, drehte ihn frontal, küsste mich erneut auf den Mund und streckte mir seine Zunge hinein. Dann erfasste seine Hand meine linke Brust und knetete augenblicklich kräftig drauflos. Ich war völlig verunsichert. Nicht zum ersten Mal wurde ich sexuell belästigt, aber wie ich hiermit umgehen sollte wusste ich nicht. Normalerweise reagiere ich in solchen Situationen sehr eindeutig. Als ein Vorgesetzter mich mal begrapschte hatte ich ihn sofort dergestalt bei den Eiern, dass er wimmernd zu Boden ging. Der wird mich nie wieder belästigen, und ich hoffe, auch keine andere Frau. Ein Mal, ein einziges Mal, hatte ich nachgegeben, als ein alter Freund plötzlich über mich herfiel, und es kam sogar sehr guter Sex dabei heraus. Aber hier war alles anders: Der Vorgesetzte war ein klassischer Machtmensch, der meinte, sich alles nehmen zu können, der Freund war notgeil, in mich verliebt und ich - ja eben auch notgeil in dieser Situation, ich hatte es ihm vorher auch noch erzählt. Halb sank ich hin, halb nahm er mich, als singuläres Ereignis war das gut gewesen. Wie gesagt - singulär. Mit Edward war das anders. Ich wollte nichts von ihm, ich werde nie etwas von ihm wollen, aber er steht mir zu nah, als dass ich mich körperlich hätte zur Wehr setzen wollen. So ließ ich ihn eine Minute gewähren, küsste ihn selbst und sagte dann: "Edward, lass uns die letzten Minuten vergessen. Das hier hat nie stattgefunden. Ich will Dich nicht ein Schwein namens Mann nennen müssen." Er wurde hochrot und entschuldigte sich.

Ooooh je. Was haben wir nur für Verhältnisse untereinander?

30
Apr
2011

Musik zum 1. Mai

Ich gestehe ja ganz offen, dass mich Ches Videoclips dazu angeregt haben. Und konfliktfrei will ich es nicht haben. Also, meine Musik zum Kampftag der Unterdrücktenklasse:


http://www.youtube.com/watch?v=LdtGmeRbDfk&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=yHrQ_8GWRiY

http://www.youtube.com/watch?v=vU8lujeZxuk

http://www.youtube.com/watch?v=YDSyQx7xWlA

http://www.youtube.com/watch?v=9j2wMihbNyY&feature=related

27
Apr
2011

Meinung einer Flüchtlingssoli-Aktivistin aus der evangelischen Kirche

Also, das bin natürlich nicht ich, habe mit Reli nix am Hut. Stimme dem aber zu und finde es sehr bemerkenswert.

Zitat: "Fördern und Fordern: Dass ich nicht lache! Die irakischen Flüchtlingskinder, die ganz offiziell bei uns aufgenommen wurden sitzen ohne jede Förderung in ihren Klassen. Schulen und Lehrer erhalten keinerlei Unterstützung. Wie sollen sie bei 30 Kindern in der Klasse so ein Flüchtlingskind fördern? Ich sage: Sie sollen das gar nicht. Denn nach 3 Jahren wird abgeschoben. Die ganze deutsche Flüchtlingspolitik ist Lug und Trug!

Wir müssten langsam wenigstens einmal erreichen, dass die heimlichen Totschlagargumente vor allem der CDU-Politiker ein deutlich vernehmbares Gegengewicht bekommen. Es regt mich total auf, wenn Politiker sagen, dass das deutsche Volk ein Zusammenleben mit Ausländern nicht wünscht, dass es auch nicht bereit sei, Menschen in Not wie den tunesischen Flüchtlingen durch Aufnahme in unserem Land zu helfen. Wie belegt die Bundesregierung das eigentlich? Deutsche Mitbürger, die solch eine Lebenseinstellung haben, kenne ich überhaupt nicht. Ich bin es leid ständig der belächelte naive Gutmensch sein zu müssen, nur weil für mich die Einhaltung unseres Grundgesetzes, der Menschenrechte und der christlichen Nächstenliebe zunehmend an Bedeutung gewinnen. Wirtschaftswachstum ist mir weniger wichtig. Wir haben doch alles. Wohin wollen wir denn wachsen? Teilhabe am Leben von anderen gibt meinem Leben einen viel tieferen Sinn. Deshalb meine Frage: Wie können wir die Politiker das Fürchten lehren? Sie haben sich nicht nur mit Schurkenstaaten eingelassen, sondern auch unsere Werte verraten. Mittlerweile kriege ich Herzrasen, wenn ich den Bundesinnenminister oder den Niedersächsischen Innenminister im Fernsehen oder Zeitungen sehen muss.

21
Apr
2011

Eine kleine Osterfabel

Der Löwe als König der Tiere verfügte, dass jeder seiner Untertanen ihm einen Tribut in Fleisch zu entrichten habe. Wer das nicht könne, werde, ob er wolle oder nicht, von ihm in den Arsch gefickt. Der Panther brachte ihm eine Antilope, der Wolf ein Reh, der Schakal eine Ziege, der Luchs ein Murmeltier, der Fuchs eine Gans und die Wildkatze eine Ratte. Als die Reihe an den Hasen kam, brachte er ihm eine Kiepe voller bemalter Eier. Da sagte der Löwe: "Das ist kein Fleisch!" Der Hase erwiderte: "Ich bin kein Beutegreifer und kann kein Mittier erlegen. Aber die Eier sind Protein, sie unterscheiden sich in der Zusammensetzung nicht von Fleisch." "Oho, ein langohriger Intellektueller, ein systemkritischer Querdenker, das sind mir die Liebsten! Es hilft nichts, du wirst jetzt in den Arsch gefickt." Als er es tat, stöhnte, jauchzte und schrie der Hase, dann aber lachte er. "Was lachst du", fragte der Löwe in seiner männlichen Ehre gekränkt, "da ist nichts Lustiges dabei!" "Doch", entgegnete der Hase, "denn mit meinen langen Ohren höre ich, welche als Nächste zu Dir kommen: Das Stinktier mit einer Schale voller Nüsse, der Dornschwanz mit einem Korb voll Blätter und das Stachelschwein mit einem Teller Pilze."


Da erkannte der Löwe, dass seine männliche Allmacht eingebildet war und zog sich mit dem Papiertiger, dem Paragraphenhengst und dem Amtsschimmel in eine Männergruppe zurück.

Die großen Fische aber sagten: "Einzig unter Fischen ist der herrschaftsfreie Diskurs üblich und alltäglich. Hai sein heißt frei sein!"

Die Orca hörte das und lachte laut.

2
Apr
2011

Exzess und Ekstase, ein böses Mädchen und fünf böse Männer

Diesmal bin ich tatsächlich blutig gepeitscht worden und habe Schorfe quer über den Rücken. Es behandelte mich nicht nur mein Liebster, sondern auch vier Andere. Das Spiel ging so: Ich bekam von jedem der fünf anwesenden Männer 10 Peitschenhiebe, die ich selber zählen musste. Der Witz war dabei, dass meine Augen verbunden waren und sie sowohl die Instrumente wechselten als auch die Schlagherren sich austauschten. Meine Aufgabe war also, zu erkennen, wann ich mit etwas Anderem geschlagen wurde - Reitgerte, Springgerte, Snakewhip, Bullwhip und Neunschwänzige waren im Einsatz - und wann der Schläger wechselte. Nicht leicht, das zu bemerken, denn im zweiten Fall musste ich den persönlichen Schlagstil des Herren nach dem Gefühl erkennen. Bei jedem Wechsel musste ich von 1 an zählen und mich daran erinnern, wieviele Schläge ich vorher von Anderen schon bekommen hatte. Verzählte ich mich, ging alles von vorne los. So kam ich nicht auf 50, sondern auf 234 Hiebe. Anschließend war Durchficken angesagt. Ich habe sehr genossen, in dieser Weise Objekt zu sein. Wie immer räche ich mich aber: Jeder, aber auch jeder dieser Kerlinger wird von mir gekonnt gequält werden. Auf ihre Jobs als Fußabtreter, Esstische, Kerzenleuchter und Peitschenprüftstände können sie sich schon mal vorbereiten. Wieso musste ich über 40 werden, um solche Freuden kennenzulernen?

28
Feb
2011

Zenga, Zenga!

Popkultur siegt! Seit Woodstock, Black Power und Pariser Mai gab es keine derartige Verknüpfung von Subkultur, politischer Bewegung und Revolte mehr, und diesmal definitiv nicht von den Metropolen ausgehend. Wir leben in zukunftsträchtigen Zeiten.


http://www.laut.de/Arabische-Revolution/Allah-hat-uns-den-Rap-gegeben/28-02-2011

Es kommt die neue Zeit

Tunesien, Ägypten, Bahrain, Indien, Albanien, Libyen, China, Iran - die Welle lässt sich nicht mehr aufhalten, mit den Bedrängern wird reiner Tisch gemacht. Das ist sicherlich keine Revolution im weltsystemstürzenden Sinne, aber ein Ende der bisherigen internationalen Machtstrukturen zeichnet sich ab, und niemand hatte diese Kettenreaktion auf der Rechnung. Ob die Aufstände im Sinne ihrer eigenen Intentionen siegreich sein werden oder nicht, die bisherige Ordnung ist schon bald an einem ganz dunklen Ort: Im Arsch.

24
Feb
2011

Voll scharf!

Heute ist Weltchilitag.

20
Feb
2011

1
Feb
2011

Alle werden fallen!

Die Städte werden fallen, wo reich nur wenig sind,
die armen Leute gelangen zum Reichtum ohne Sünd.
Und gebt nicht mehr den Fürsten, nicht Bischof und nicht Zar,
und nichts wird sein am Abend, wie es am Morgen war.


Und die Male Chauvinist Pigs, sie werden nicht ewig regieren.
Tunis, Kairo, seht das Zeichen an der Wand, Papiertiger.

http://www.youtube.com/watch?v=Db0VFBhwQTg&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=-KNSipIY5cI

23
Jan
2011

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Erlebnisse einer kritischen Hedonistin

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