12
Mrz
2006

Lob der Treue

Es mag nicht recht zu meinem Nickname passen, aber im Großen und Ganzen bin ich eine Befürworterin der Treue in einer Beziehung. Ok, in den längeren Phasen, in denen ich ein Singledasein führe, ist gegen ONS nichts einzuwenden, und es gibt auch alte Freunde, mit denen ich, nun ja, sagen wir aus Anhänglichkeit noch einmal in die Kiste steige, bin ich aber fest mit jemandem zusammen, läuft auch nur mit dem was, und ich erwarte, selber entsprechend behandelt zu werden, auch wenn ich gelegentliche Seitensprünge für grundsätzlich verzeihbar halte. (Dann muss das Kerlchen aber sich furchtbar was von mir anhören und sich ziemlich die Beine ausreißen, um die Sache wieder zu kitten, und ich habe ein Gedächtnis wie ein Elefant. Das kostet, Sir! Und ich kann dann gemein sein, höhhö.)

Trotzdem bin ich keine Anhängerin dieser bürgerlichen Treue-Ideologie und grundsätzlich der Ansicht, dass Menschen, da freie Wesen, niemandem gehören. Es ist nur so: Wenn ich Wein, Caipi, Bier, Whisky und Sekt durcheinander trinke, ist am Nächsten Tag bei mir so Einiges auch durcheinander, und das ist sehr unangenehm. Wenn ich mir unterschiedliche Schwänze durcheinander reinstecke, geht zwar nicht die körperliche Befindlichkeit, aber das Seelenleben und die geordnete Lebensführung durcheinander. Beides wurde in jungen Jahren mal ausprobirt, beides muss ich nicht mehr haben.

Bin ich jetzt eine Spießette ? ;-)

10
Mrz
2006

Wenn Blogger wild geworden

Ich wollte zu dem ganzen Unsinn ums Antibürokratieteam und Che ja nichts mehr posten, aber wenn mein Freund Che hier als Gewalttäter und Monstrum hingestellt wird, kann ich nicht anders.

Also, nochmal der ganze Hergang von vorne:

Don schreibt etwas über Neokonservative, die unter Beteiligung eines FDP-Bloggers angeblich persönliche Daten eines Andersdenkenden öffentlich verbreitet und das Urheberrecht an irgendwelchen Bildern verletzt hätten. Dies kommentiert Blogger gibsmir (nicht Che) damit, dass Don einige Rechte mit der Eisenstange in den Arsch gefickt hätte und rät, beim nächsten Mal Stacheldraht herum zu wickeln. Eine extrem gewalttätige Sprache, die allerdings nicht´s mit der LTI zu tun hat, wie von dem Getroffenen gerade behauptet. Hätte der Klemperer gelesen, wüsste er, dass die LTI die newspeak des Dritten Reiches war, die durch die genaue Codifizierung von Begriffen wie “Fräulein”, “Gemeinschaft”, “Ehre”, “Anstand”, “Treue”, “Defätismus”, “Gesinnungslumperei”, “Mädel” usw. die Gesellschaftsordnung des NS-Staats zementierte. Sei´s drum. Was gibsmir damit meinte (so kams zumindest bei mir an), war nichts Anderes, als auf eine extrem drastische und geschmacklose Weise zu sagen, Don hat einige Leute in flagranti bei einer illegalen Handlung ertappt. Dann kam Che und unternahm den mißglückten Versuch, mit der Metapher vom “Bamberger Reiter” dem Ganzen eine komische Wendung zu geben.
Es ist geschmacklos, es ist verbale Gewalt, aber trotzdem nur eine Metapher für das Kritisieren eines scheinbar die Persönlichkeitsrechte eines Anderen verletzenden durch Don und keine Aufforderung zu realer Gewalt. Stünde es in der Titanic, wäre es Satire, stünde es bei Wiglaf Droste, wäre es Literatur.

Seit Monaten langweilt ein großer Flußfisch die Bloggosphäre mit der ständigen Wiederholung dieses Postings von Che, während er in seinem von Don inkriminierten Tun fortfährt. So hat er bei Mule die FDP-Karikatur geklaut, und als dieser sich beschwert, pöbelt er in wüst voll und signalisiert ihm, er solle seinen Arsch lecken.
Das Downloaden von Grafiken aus dem Internet und Weiterveröffentlichen ohne Genehmigung des Autors ist Verletzung des Urheberrechts und somit eine Straftat, wenn auch keine schwerwiegende. Während gibsmir und Che den Fisch angepisst haben, weil Don ihn - neben anderen- bei einer gleichartigen Straftat erwischt hatte oder erwischt zu haben glaubte, verhöhnt er hier aus der Position des Diebes den Bestohlenen. Als Nächstes kündigt er an, Ches persönliche Daten (oder was er dafür hält) an Dritte weiterzugeben, also gegen Datenschutzbestimmungen und Persönlichkeitsschutz zu verstoßen. Ein Täter, der seine Taten unter vollem Namen in aller Öffentlichkeit begeht und sich dabei als die verfolgte Unschuld hinstellt.

Es geht hier schon lange nicht mehr um eine fischige politische Gesinnung oder die neocon-blogger als Solche, sondern um das persönliches Handeln einer Person. Mit Liberalen und Konservativen, die sich anständig benehmen, gehen auch die Chedonisten, wie ich sie jetzt mal zusammenfassend nenne,
anständig um. Mit niteowl, rayson oder c.lapide diskutieren die sachlich und höflich, und das wird sich nicht ändern. Aber wer wie ein großer Raubfisch dauernd mit Beleidungen um sich schmeißt muss sich nicht wundern, wenn er ein ernsthaftes juristisches Problem bekommt.

So, das war mein letzter Kommentar zu diesem Thema, und jetzt will ich, dass alle wieder friedlich sind.

7
Mrz
2006

Die Bloggosphäre, der Don und die Politik

Irgendwie mutet es schon seltsam an. Da gibt es auf der einen Seite die Bloggosphäre, auch Klein Bloggersdorf genannt, als webbasieerte, interaktive Neuzeitvariante von dem, was früher mal der Äther genannt wurde. In dieser Bloggosphäre gibt es einige Platzhirsche, sozusagen die Großgrundbesitzer unter den Bloggern. Sie sind besonders lange im Rennen, bloggen besonders häufig, treffen einen speziellen Stil, weswegen sie eine große Leserschaft haben, sind im realen Leben leidlich prominente Leute oder eine Mischung aus all diesen Faktoren. So gibt es in der deutschen Bloggosphäre so eine Art Starblogger; zu nennen wären Miagiolare, Mequito, Don Alphonso, Modeste, Don Dahlmann, Spreeblick, Burnster, McWinkel oder das hermetische Café. Vieler dieser Blogs sind untereinander verlinkt, oder die betreffenden Blogger zitieren einander sehr gerne. Der Tonfall ist sehr unterschiedlich, er schwankt von literarischer Hochsprache bei Modeste bis hin zu aufgedreht-fröhlichem Gemotze inklusive bayerischem Watschnverteilen bei Don, ist aber in den meisten Blogs von Ironie geprägt. Wer eines dieser Toppblogs bierernst nehmen würde erschleßt oftmals nicht den Sinn.

Im Laufe der Jahre scheint sich über Kontakte der Blogger im Real Life eine Art Community herausgebildet zu haben, die in unterschiedlichen Städten regelmäßig Lesungen aus den einzelnen Blogs veranstaltet, die mittlerweile schon durch Phänomene wie Fotografierwut und Groupietum von sich reden machen, also popkulturelle Hypeerscheinungen aufweisen, die sie Events wie Konzerten ähnlich machen.

Auf der anderen Seite - und deutlich unterscheidbar von Wahl- und Parteiblogs - gibt es Politblogs, die mehr oder minder ernsthaft gesellschaftspolitische Fragen diskutieren. Alte etablierte Politblogger sind etwa Genosse Tabu, der allerdings schon nahe der Grenze zum Parteiblog befindliche Parteibuch-Marcel oder das jüdische Blog Chuzpe. Seit geraumer Zeit haben sich mit Statler und Waldorf, Achse des Guten oder Café Hayek auch Blogs etabliert, die eher in das konservative Spektrum gehören und mit einer im Wesentlichen immergleichen Blogroll komservative, liberale und auch rechsextreme Blogs verlinken. Bei rebellmarkt (also Don Alphonso) war frühzeitig auf diese Verbindung hingewiesen worden, es hatte einige sehr herbe Angriffe auf einzelne Rechtsblogger gegeben, seither wird dort rebellmarkt als der Feind an sich angesehen. Ein Blog, dessen Betreiber zwar eine politische Meinung hat - ein sozialdemokratischer oberbayerischer Jude, der neben Antisemitismus, Rassismus jeder Art und Neoliberalismus insbesondere die bayerisch-katholische Arroganz kritisiert, dabei aber selbst eine gespielt-überhebliche Pose einnimmt - das aber in weiten Teilen eher ein literarisch angehauchtes Zeitgeist- und Lifestyle-Blog ist wird auf zwei diametral unterschiedliche Weisen betrachtet. Einerseits ist es eines der erfolgreichsten und bestbesuchte Blogs der deutschen Bloggosphäre, virtueller Aufenthaltsraum insbesondere für die Dotcomtod-Veteranen, aber auch zahlreiche Leute aus den anderen oben erwähnten "etablierten" Blogs. rebellmarkt ist eine Art Treff- und Kontenpunkt der Bloggosphäre.

Und auf der anderen Seite scheint es da eine hermetisch abgeschottete Welt bierernster Politikblogs der Konservativen und Rechtsliberalen zu geben, die teilweise mit permanenter Beschimpfung von Ausländern, Linkspolitikern und Umweltschützern beschäftigt sind, teils auch in moderatem Tonfall über liberale Inhalte diskutieren, dabei aber auffälligerweise die in der deutschen liberalen Tradition nicht verwurzelte Denkschule Hayeks zum alleinigen Dreh- und Angelpunkt haben. Die, ich nenne es mal so, "etablierte" Bloggosphäre und die "Rechtsblogs" nehmen voneinander praktisch keine Kenntnis, nur auf den explizit politischen Blogs haut man sich.

Kalter Krieg in der Bloggosphäre?

21
Feb
2006

Oh jeh!

Mal wieder gedacht, es geht so weiter. Ab in die Kneipe, sehen, was läuft, niemanden der guten Leute getroffen, gleich von drei blöden Kerlen angemacht worden, den W., den ich dringend sehen wollte, nicht getroffen. Ein Blick in den Spiegel - zurechtgemacht für einen tollen Abend. Den habe ich bestenfalls mit mir. Mich muss mein Anblick nicht überzeugen.

18
Feb
2006

I had a dream or Guantanamera

Ich träumte, ich sollte hingerichtet werden, weil ich vier Jahre lang mit dem *****, der ein wirklich trauriger Wicht ist, liiert war. Komisch, eigentlich war das doch schon Strafe genug ;-)

Egal, ich war also im Kerker, und der Henker, ein großer, schwarzhaariger, sehr gutaussehender Mann in einer Art Richterrobe aus schwarzem Leder, ging durch die Zellen und musterte die Todeskandidaten. Mir schnitt er die langen Haare ab, rasierte mir den Nacken aus und markierte mit dem Edding einen schwarzen Strich im Nacken. "Warum machen Sie das?" fragte ich ihn. "Sie wissen ja gar nicht, wie überlastet unsere Verwaltung ist", erwiderte der Henker, "wenn die Delinquenten nicht markiert werden, kann alles Mögliche passieren. Stellen Sie sich vor, es kommt zu einem Justizirrtum und man schlägt Ihnen nur eine Hand ab statt des Kopfes, vielleicht, ich weiß, dass Sie Rechtshänderin sind, gar die linke! Nein, solche Schlamperei kommt mir nicht unter.Wir sehen uns morgen wieder, sie sind als Zweite an der Reihe."

Der Tag der Hinrichtung kam, und ich stellte fest, dass ich in Guantanamo war. Mir war höchst mulmig zumute, gerade wurde der erste Gefangene, also mein Vorgänger geköpft. Doch was war das? Überall MG-Feuer, Aufruhr und Chaos. Castros Truppen stürmten das Lager und befreiten Guantanamo.

Ich wache auf. Was habe ich gestern abend nur für ein Zeug zu mir genommen?

15
Feb
2006

Es war 1989

Und in Göttingen, wo ich mein erstes Semester studierte, war Conny nach einer Antifa-Aktion von der Polizei in den Tod gejagt worden. Die Frau, die später zur großen autonomen Kämpferin stilisiert wurde, war eigentlich eher ein nettes Partygirl. Zum damaligen Zeitpunkt gab es in Göttingen sehr viele Leute, die, abgenervt durch ständigen Glatzenterror und eingebunden in ein jugendkulturelles Milieu, das von der autonomen Szene geprägt wurde, mit ziemlicher Selbstverständlichkeit mit dem Knüppel auf die Straße gingen, wenn es darum ging, Nazis entgegenzutreten. Ich konnte mich mit der Conny gut identifizieren - das war ja eine wie ich - und war bei den meisten wichtigen Demos als Fußvolk dabei. Zu der Zeit dominierten die Autonomen auch das Nachtleben der Stadt, bzw. es polarisierte sich zwischen der linken Szene einerseits und dem Tempo-Wiener-Milieu andererseits, wobei Letzteres von FDP-nahen BWLern und Zahnmedizinschnösels angeführt wurde, die Entscheidung, in welche Kneipe und auf welche Party frau ging und welche Musik gehört wurde war eine politische Richtungsentscheidung. Im Göttingen der 90er hatten ja die 70er eigentlich noch gar nicht aufgehört, in einer vorgelagerten Dorfdisko, die Papiermühle hieß, tanzten sie sommers noch barfuß und mit Federn im Haar, und auch ich legte mir diverse Haarfärbemittel und Fußgelenkkettchen aus Messing mit Kunstperlen zu. Links sein, das war gegen Nazis sein, gute Parties feiern und auf umsonst&draußen-Konzerte gehen. Der Weg ins Berufsleben war leicht, denn viele linke Szenegestalten hatten frühzeitig ihre Wege in Werbeagenturen und Zeitschriftenredaktionen gefunden und Seilschaften aufgebaut. Göttingen in den 90ern, das war eine wilde, fröhliche, politisch korrekte "Kampf-Party" mit Durchstart in ein Berufsleben, das mit alldem nichts mehr zu tun hatte, aber auch keine großen Verbiegungen verlangte. Zugegeben, es gab jede Menge moralische Sauerköpfe, aber es war möglich, ihnen aus dem Wege zu gehen. In der New Economy lernte ich dann die chice Fraktion, die auch "Die Szene" hieß, näher kennen und stellte fest, dass die sooo schlimm auch nicht waren. Aber mit 20-27, da war ein solides Feindbild noch nötig, um die Grenzpflöcke einschlagen zu lernen, damit die Selbstbehauptung im großen ernsten Leben da draußen auch klappte.

6
Feb
2006

Google gegen Google-Spam

Es ist altbekannt, dass Unternehmen bemüht sind, ihr eigenes Ranking im Google-Index künstlich zu optimieren. Doch was bei Dino oder Overture zum Geschäftsmodell gehört, ist beo Google nicht immer gerne gesehen, bzw.offiziell überhaupt nicht. So entfernt Google jetzt die Einträge von BMW und Ricoh.

http://www.testticker.de/news/netzwerke/news20060206001.aspx

5
Feb
2006

4 Dinge sollen es sein

OK, ich mache das Spiel mit: Bei mir sieht das so aus:

Vier Jobs in meinem Leben:

– Thekenfrau
– Reporterin
– New-Media-Tanja
- Marketingtusse

Vier Filme, die ich immer wieder gerne schaue:
– Himmel über der Wüste
– Das Leben des Brian
– Casablanca
– Wild at Heart

Vier Orte, wo ich wohnte:
– Buxtehude
– Göttingen
– Bremen
– Kassel

Vier TV-Sendungen:
– Lindenstraße
– Melrose Place
– Sex & the City
– Verbotene Liebe

Vier Orte, an denen ich Urlaub gemacht habe:
– Kreta
– Fuerteventura
– Key West
– Madeira

Vier Speisen:
– Langostinhos
– Falafel
– Haloumi
– Miesmuscheln a`la Provencale

Vier Webseiten, die ich täglich besuche:
– web.de
– heiseticker
– reuters
– rebellmarkt

Vier Orte, wo ich jetzt lieber wäre:
– Funchal
– Hamilton
– La Valletta
– Ach wat weiß ich!

11
Jan
2006

Bangalore

Sagte ich kürzlich, Leute, schaut nach China? Das größere Land davor verdient nach wuie vor ebenfalls Beachtung.

Das indische IT-Wirtschaftswunder kommt schrittweise, aber gewaltig.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/68228

Mündige Aktionäre

Es hat den Anschein, dass Infineon mit seiner angeblich profitsichernden Selbstverschredderung so ohne Weiteres nicht durchkommt. Es ist ja echt ärgerlich, dass es den Aktionären nicht egal ist, was mit ihrem investierten Kapital gemacht wird, Ts Ts Ts....

http://www.heise.de/newsticker/meldung/68201

4
Jan
2006

Bloggen Sie langsam, ich bin blond!

Was zwar im Grunde stimmt, wenn ich nicht gerade bestimmte Guhl- oder Schwarzkopf-Produkte verwende, aber nur ein Eyecatcher ist, um auf einen anderen Eyecatcher hinzuweisen
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,393295,00.html.
Der Behauptung, die Bloggosphäre sei in der Lage, durch so etwas quasi die Blondinenwitze abzuschaffen bzw. *Theaterdonner* die Glaubwürdigkeit der Existenz des Blondinenwitzes als Solche nachhaltig zu erschüttern *Theaterdonner ab *, halte ich zwar für murksig, aber es ist natürlich schön, wenn wir Blogleute uns ausgerechnet beim SPON in der Vorstellung sonnen können, eine Art fünfte Gewalt bzw. eine Öffentlichkeit neben der Presse zu sein! * Suncremeauftrag *

2
Jan
2006

1984 remixed

Da wird das sonst eher nerdige Bootsektorblog einmal richtig politisch. Der Zusammenhang zwischen Computer und Überwachungsstaat, wie er in den Vor-Internet-Zeiten prophezeit wurde und dann in der Freie-Online-Kommunikations-Euphorie obsolet erschien scheint wieder ganz da zu sein.

http://www.bootsektorblog.de/2005/12/bald_sind_auch_.html

13
Dez
2005

Am Rande

.. fand ich das hier:

http://www.bootsektorblog.de/2005/12/kalter_krieg_is.html

China in Piraterie vorn

Neun von zehn Computerprogrammen in China sind gefälscht oder raubkopiert, 53 Prozent aller Programme wurden illegal aus dem Internet heruntergeladen. Insgesamt wurden Schäden in Milliardenhöhe verursacht, weil China nicht in der Lage ist, den Forderungen Hongkongs nach härteren Pirateriekontrollen, die Bestandteil des Beitritssvertrages waren, irgendwie nachzukommen. Eine Studie der Business Software Alliance kommt zu dem Schluss, dass die Eindämmung der Software-Piraterei um zehn Prozent für 2,4 Millionen neue Arbeitsplätze und 67 Milliarden Dollar zusätzlicher Steuereinnahmen weltweit sorgen könnte.

http://www.bsa.org/hongkong/press/

29
Nov
2005

Crime of the century

Endlich geschafft! Die IT-Kriminellen haben die Syndikate und Kartelle überholt! Was wir auf Dotcomtod schon immer mutmaßten wird nun Gewissheit:

http://labs.news.yahoo.com/s/nm/20051128/wr_nm/cybercrime_dc

Wer anderen eine Gräbe grubt...

Da hatte die *elekom seinerzeit *online ausgegliedert, um gleichzeitig Personal einsparen zu können, Spielgeld für Börsenabenteuer zu haben und quasi Erfahrungen in situ zu machen, wie eine große Umstrukturierung ablaufen kann. Jetzt, wo *online so profitabel ist, dass sich die *elekom vom Aufkauf ein echtes Zubrot verspricht, geht es leider nicht mehr *händereib*.

http://www.ftd.de/tm/tk/32522.htm

13
Nov
2005

Ching wo zhonghua

Was so viel heißt wie China ist groß und mächtig.Nach Gesprächen mit einem Partner aus Shanghai und etlichen Stunden Wirtschaftsteil-Lektüre überlege ich, ob dieser Satz nicht eines Tages Motto der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts sein wird. Und das kriegen die Clowns in Washington nicht in den Griff.
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