11
Nov
2007

Der Fetischstiefel

Che hatte gerade die dominante Seite in mir mit Bezugnahme auf meine neuen Stiefel angesprochen. Nun, aus gegebenem Anlass gibt es hier Stiefelbilder aus der knechtischen Perspektive ;-)



9
Nov
2007

Die Qual der Wahl

Längst hat wieder die Stiefelsaison begonnen, und es wird Zeit, dass ich aufrüste. Welches Schuhwerk ist würdig, meine schlanken Beine zu verzieren und mir zu einem starken Auftritt zu verhelfen? Ich kann mich echt nicht entscheiden, ob ich diese hier nehmen soll





oder diese hier




oder jene

Und sowas darf wählen!

http://www.myvideo.de/watch/112176

4
Nov
2007

Unwort der Saison: Islamversteher

Das Wort fand ich auf dem Blog shifting reality (nein, nicht bei einem der Blogbetreiber, sondern einem Kommentator), es galt dem antirassistischen Blogger Lysis. Toller Ausdruck, würglich, abgeleitet von Frauenversteher, einem Ausdruck, der meist unter Scherzbezeichnungen für Weichei wie Warmduscher oder Schattenparker einhergeht, aber eigentlich etwas Anderes aussagt. Wer uns Frauen versteht, ist kein richtiger Mann ist ja die eigentliche Aussage, die als Metabedeutung intendiert, dass Frauen grundsätzlich irrational und in ihrer Denkstruktur (falls wir denn denken) vom Mann grundsätzlich wesensverschieden seien, oder aber, dass Mann und Frau zwei feindliche Lager in einem als Konflikt mit Sieg oder Niederlage gedachten Geschlechterkampf seien und Männer gefälligst Geschlechtssolidarität untereinander üben sollten, oder die Frauenbewegung stelle eine zu bekämpfende Bedrohung der Männlichkeit dar. Männlichkeit ist in einem solchen Konzept auch nur als klassisches Mackertum denkbar. Männer, die Frauenversteher nicht, wie fast immer, scherzend oder veralbernd, sondern richtig ernst gemeint verwenden, sind eigentlich eine Art dumpfe Machos, mit denen frau sich besser nicht abgeben sollte. Ich drücke mich da gerne noch klarer aus: Male chauvinist pigs. Übertragen auf das Verhältnis der Kulturen zueinander kommt dann bei einem ernstgemeinten Gebrauch des Begriffs Islamversteher eine Kalte-Kriegs-Logik in "geh doch nach drüben"-Tradition heraus, die die gesamte islamische Welt als natürlichen Feind des Westens betrachten, verbunden mit einer gehörigen Dosis Machismo. Damit sind dann Leute, die sich höchstwahrscheinlich noch als antideutsche Linke sehen, zwischen Kewil, PI und Pax Europa bestens aufgehoben.

29
Okt
2007

Serious fucking

Ich hatte es mir lange überlegt und dann endlich gemacht - einen Callboy kommen lassen. Nicht heimlich versteckt, sondern in Anwesenheit meines Lovers. Als dekadente, orgiastische Veranstaltung, um neuen Wind in unsere Beziehung zu kriegen, aber auch als Experiment. Meine Fresse, was hatten wir in unseren Zwanzigern mit Drogen, alternativen Beziehungsmodellen und sonstwas experimentiert - da kann doch wohl ne Mittdreißigerin, die einen MIttvierziger offen liebt noch mal was Neues versuchen! Also, heda, der Callboy kam ins Haus. Vielleicht 25, schwarzhaarig, muskulös, Typ Fünfkämpfer, toff anzusehen. Nach einigen Austern, Lachs, Kaviar, Champagner ging es dann zur Sache. Zu Haydn-Klängen zogen wir uns alle aus, rauchten Heu, und dann nahm mich der Rufjunge, während der Held der Arbeiterklasse zusah und mich der Professionelle professionellst durchnahm. Der stieß mich wirklich eine komplette halbe Stunde lang in Hochgeschwindigkeit, bis er kam, ich seriell die ganze Zeit. Wahnsinn!

Nachdem ich mich etwas ausgeruht hatte, vögelte ich mit meinem Lover wie gewohnt, weniger sportlich, aber gefühlsmäßig, nun, äh, einfach näher. Schließlich, das war eine Idee des Angeheuerten, wurde ich als "böses Mädchen" von beiden mit Reitgerten geschlagen. Ich hatte diese Idee, trotz eigener, nie ausgelebter SM-Fantasien, in denen ich die Dominante war, niemals je gewagt zu praktizieren, aber das war der Wahnsinn! Einfach fantastisch, dieses Erlebnis!

Meinen feministischen Freundinnen dürfte ich das wahrscheinlich gar nicht erzählen. Aber es war echt super!

19
Okt
2007

Feministische Kernprinzipien

Gerade gefunden bei einem sehr straight männlichem Mann, nämlich meinem alten Genossen Che 2001 “Ich bin eine Frau, für die es in ihrer obszönen Sprache kein Wort gibt. Eine Frau, die das Gewehr erhoben hat gegen die Welt des islamischen Patriarchats, gegen die Welt des die armen Länder auspressenden Imperialismus, gegen die von den Reichen als Waffe gebrauchte Armut, gegen die bestehende Welt, die für die arme, nichtweiße Frau nur eins ist: Der Todfeind.” Marziah Ahmadi Ozkooi.

Jau, solche alte Parolen lese ich gern. Mir echt näher als dieser ganze Frauenbeauftragtinnen-Gleichstellungsquak. Da geht es wenigstens noch um was.

Höhen und Tiefen der Bloggeria

In der Bloggosphäre ist so ziemlich alles vertreten, was es im richtigen Leben gibt, und auch, was dort ganz sicher nicht existiert. Von anspruchsvollsten philosophischen und politisch-theoretischen Diskussionen über Kommerzbloggs bis hin zu online-Tagebüchern, Agitpropseiten und literarischen Salons
http://modeste.twoday.net. Das hier macht starken Verdacht, das inhaltlich anspruchsvollste deutsche Theorieblogg überhaupt zu sein (wärmste Leseempfehlung!)
http://shiftingreality.wordpress.com und hat mittlerweile überregionale Beachtung gefunden, hier http://www.bissige-liberale.com

hier

http://neuesundbekanntes.wordpress.com

und auch hier http://nbfs.wordpress.com .

Könnten ja zu spannenden Synergien führen, all die Diskussionen. Ich setz mich mit ner Tüte Flips und nem Glas Prosecco hin und les mich da erstmal ein paar Stunden durch, es scheint sich zu lohnen. Am Rande wird freilich geprügelt und gepöbelt, z.B. von einem kleinen Wichtigtuer aus einer umso größeren Stadt, einem Slum westlich von Marzahn, der permanent die Verfolgung seiner Bloggperson durch Andere inszeniert und offensichtlich nicht merkt, dass keine Sau ihn noch ernst nimmt. Nun ja, die berühmten Klowände des Internet gibt es halt auch wirklich, wenn auch anders, als ein matter Junge das mal meinte. Und dazu dann eben auch die Kloschüsseln. Ich hätte für solche Leute ja einen Link. http://www.qype.com/de712/tag/interklo

Job für kleine Junx aus prekären Verhältnissen

Ob ich mir so einen leisten sollte?

http://autsch.de/10551/dreamjob/

15
Okt
2007

Sehnsucht

Das Wochenende im Nationalpark Edersee war zwar schön, aber die Erinnerung an die großartigen Touren durch Canada und das Colorado Valley hat bei mir entschieden das Fernweh wachgerufen. Hach, Wehmut, wann kann ich dem Lockruf der Wildnis wieder folgen?!


colorado12


colorado41
colorado51
colorado61
colorado71

colorado91
frasercruising

3
Okt
2007

Döner fahren

Schöne Autos, die Don-kompatibel sind, nennt frau auch döne Autos, bzw. steigert die Schönheit von Roadstern folgendermaßen: Schön, schöner, dön, döner, dicker Don. Das hier ist, glaube ich, schon einer der döneren Autos.


Roadstar


Roadstar2

23
Sep
2007

Dancer in the dark

ROFL, bei dem hier muss ich doch an Freund Che in seinen jungen Jahren denken ;-)


http://autsch.de/18804/disco_idiot/

20
Sep
2007

Die heißesten Schwänze

sind doch nicht die toffen, wie frau hier sieht

http://maui.autsch.de/r/30/kw38-1/1/1/1

7
Sep
2007

Fahrn, fahrn, fahrn, auffer Autobahn!

Oder noch viel besser auffer Landstraße, wobei die Gegend zwischen Kassel, Dransfeld und Marburg für Beides gut ist. Zum Coupé kommt jetzt noch ein anderes Kultfahrzeug.


bonneville

29
Aug
2007

Alles so schön bunt hier!

Echt ey, was die Blog- und web 2.0 - WElt so zu bieten hat ist ja mal wieder die Krassität. Von Videos, bei denen frau sich fragt, ob sie die nun lustig oder balla balla finden soll

http://www.myvideo.de/watch/1033106

über den Grund, warum Männer sich betrinken (in gewisser WEise wegen mir)

http://www.youtube.com/watch?v=lAHvjvtVVFc

bis zu einem neuen Blog, das an sich Richtiges, ja, sehr Unterstützenswertes sagt, wo aber ein untrügliches Gefühl des Merkwürdigen bleibt.


http://te34.wordpress.com/

26
Aug
2007

Stay strong, fight good, stay rebel!

Meine allerbesten Grüße gehen nach Nevada an den Stammesrat der Shoshonee, die Umweltinitiativen um Yucca Mountain und die Demokraten von Las Vegas, die gegen das größte Atomklo der Welt kämpfen. Ich habe die wunderschöne Landschaft und die einzigartige Wildnis des Westens erlebt und genossen und hoffe, dass dieses Scheißprojekt verhindert wird.

17
Aug
2007

Gesamtkunstwerk Beck?

Während über des Problembären Besuch auf der Documenta devotes und willfähriges Zeugs seitens der schreibenden Lakaien zu lesen ist (so wurde er schon als Gesamtkunstwerk auf der Documenta bezeichnet), habe ich das ja etwas anders erlebt. Da kamen ihm Tränen der Rührung, als ein afghanischer Frauenchor auf afghanisch die Internationale sang, doch glaube ich sicher sagen zu können, dass die unter internationalem Befreiungskampf etwas anderes verstehen als sozialdemokratische Bierzeltgemütlichkeit. Da erläuterte eine Krankenschwester ein in Afghanistan eingesetztes vorgeführtes Feldlazarett und erklärte lächelnd, hier würde die Triage durchgeführt, eine Unterteilung der Patienten in unterschiedliche Behandlungsgruppen. Ich hätte ja fast in irgendein Kunstwerk gebissen, als ich das hörte. Triage heißt Ausmerze und bezeichnet eine Praxis der Militärmedizin, nach der Patienten bevorzugt behandelt werden sollen, wenn sie schnell wieder frontfähig sein können, während man schwerer Verletzte, die nicht so bald wieder tauglich sind, bewusst vernachlässigt und die schwersten Fälle verrecken lässt, weil sich deren Rehabilitation von der militärischen Verwendbarkeit her nicht mehr rechnet. Aber mann war guter Laune, lächelte staats- aber nicht sehr weltmännisch und widmete sich der Rippschebekämpfung, im Kasselerland immerhin eine ebenso patriotische Aufgabe wie andernorts die Terroristenbekämpfung.

Es hätte eigentlich der Documenta als angeblich avantgardistischer Kunstveranstaltung gut zu Gesicht gestanden, wenn während der Vorführung ein großes Transparent mit abgebildeten Bundeswehrsoldaten im Einsatz heruntergelassen worden wäre und dem Schriftzug: "Täglich krepieren, Hurrah!"

Echt, dann wäre das eine wirklich gelungene Veranstaltung gewesen und vor allem - ein Gesamtkunstwerk.




http://www.tagesspiegel.de/politik/Deutschland-Documenta-Kurt-Beck;art122,2358477

http://www.hna.de/kasselticker/00_20070815214134_Kasseler_Rippchen_fuer_Beck.html

15
Aug
2007

Die Klowände des Internet

erzeugen Debatten, die sich außerhalb wissenschaftlicher Kontexte nicht finden lassen und deren Niveau Spiegel und Zeit nie wieder erreichen werden

http://shiftingreality.wordpress.de/2007/08/14/auf-dem-gendarmenmarkt-vor-5-jahren/#comment-518
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