3
Feb
2007

Die innerbetriebliche Stasi

Jedes Unternehmen hat ja seine Besonderheiten und seine ihm eigene Unternehmenskultur. Bei der lustigen New Media Agentur, bei der ich vor deren Insolvenz zum Führungspersonal gehörte, gab es die Regel "Das Briefgeheimnis der Mitarbeiter hat Vorrang vor dem Betriebswissen". Wir waren angehalten, unsere Briefe selbst zuzukleben, weil unsere Kontakte und die art und Weise, wie wir diese pflegten, als unser eigenes geistiges Kapital betrachtet wurde, das wir bewahren sollten. Dahinter stand eine tiefe Achtung vor der Würde der Mitarbeiter/innen.


Als ich in Systemhaus kam, musste ich mich umgewöhnen. Hier galt das 4-Augen-Prinzip: jedes rausgehende Schriftsstück musste entweder einem der Chefs vorgelegt oder Kollegen der eigenen Hierarchiestufe zum Gegenlesen gegeben werden. Ich fand das immer sehr lästig und habe diese Regel öfter verletzt, weil Geschwindigkeit in einer Branche, in der die Uhren ohnehin schneller gehen als in der Old Economy, so kaum noch möglich war. Trotzdem konnte ich im Großenund Ganzen damit leben.

Inzwischen wurde der Laden umstrukturiert, mein Lieblingschef ist gegangen, und es gibt eine neue Regelung: Jede rausgehende Post ist unverschlossen bei der Pförtnerin abzugeben, die sie zur Kontrolle nochmal liest. ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass diese Frau, Ostimport und üble Schranze, einmal bei der Firma war.

Ich glaube, ich frankiere meine dienstliche Post jetzt selbst und werfe sie eigenhändig in den Briefkasten, Dienstanweisungen hin oder her. Besser ist das.

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40something - 3. Feb, 19:23

Och, zu ärgerlich, wenn ein wichtiger Brief beim Geschäftspartner nicht ankommt. Und damit womöglich Termine versäumt werden. Zu komisch, hat man das Schreiben doch bei der Pförtnerin (?!) abgegeben...

cockvanderkeujlen - 5. Feb, 02:38

Hat man denn wirklich? Hand aufs Herz?? *DZOL*
Joerg M. - 3. Feb, 23:13

Ein solche Dienstanweisung lässt tief blicken. Waere ein Grund schnellstens zu gucken, ob man sich nicht eine andere Herausforderung sucht.

mow - 4. Feb, 08:40

Frag' doch mal einen Anwalt für Arbeitsrecht deswegen. Nicht um dann zu klagen sondern nur um zu wissen, wo man steht, wenn es darauf ankommt.

Aber eigentlich ist die Maßnahme doch sinnvoll. Schließlich ging die Firma, bei der das Briefgeheimnis der Mitarbeiter Vorrang vor dem Betriebswissen hatte doch insolvent. ;-) (Und sag jetzt nicht, dass es andere Gründe gab, denn dann müsste ich ja an eine Person aus dem damaligen Führungspersonal denken... :-P )

Vielleicht solltest Du Dich tatsächlich aber nach was neuem umsehen. Für mich klingt, dass so, als ob da irgendwann keiner mehr die Initiative ergreift. Weil "wer nichts macht, macht nichts verkehrt."

Marc

netbitch - 4. Feb, 17:59

Die Gründe waren wirklich völlig andere. Das war halt eine VC-finanzierte NE-Firma, Jahresumsatz 1 Mio Euro, Rendite 200 000 vor Steuern.
Weltrevolutionsbuero - 4. Feb, 11:19

"... Pförtnerin abzugeben, die sie zur Kontrolle nochmal liest. ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass diese Frau, Ostimport und üble Schranze, einmal bei der Firma war.

Tjoh, die Frau hat einschlägige, berufliche Praxisreferenzen. Da brauchen Sie sich wenigstens keinen Kopf zu machen, dass die von ihrem Arbeitsbereich nichts verstünde. ;-)

Und ich fühle mich wiedermal gesegnet, nichtmal zu wissen, ob mein Brötchengeber nun unter Old oder New Economy fällt. Jedenfalls gibt es sowas in meiner Firma nicht, und meine Geschäftsführer wären ev. die, die am lautesten "Wot the Fuq?!" schreien, wenn Vergleichbares bei uns angedacht werden würde.

Gnädigste, ich beneide Sie nicht um Ihren Gewissenskonflikt, ob Sie da mitspielen sollen. Ich kann Ihnen bloss beteuern: nein, das läuft nicht in anderen Firmen genauso, und das ist auch nicht "normal"!

netbitch - 4. Feb, 18:01

Dabei weiß ich vom Hörensagen, dass es Firmen gibt, wo es schlimmer läuft.Was mir allerdings kein Trost ist.
Weltrevolutionsbuero - 4. Feb, 18:12

"... Firmen, wo es schlimmer läuft. Was mir allerdings kein Trost ist."

Da rächt sich eben die sozialistische Gesinnung. Wenn Gnädigste ein entsolidarisierter Imperialistenbüttel wären, wär ihr das Trost genug, dass andere noch viel tiefer in der Schei..... . :-D
Stachanow - 4. Feb, 13:04

Lausche auf das Klicken in der Leitung, wenn Du telefonierst.
Achte darauf, ob Dein Rechner urplötzlich langsamer wird, wenn Du arbeitest.

Oder: Such Dir einfach einen anderen Job.

Oder noch besser: Mach Dich selbständig, stelle Leute ein und schnüffle nicht in deren Post, sondern schaffe ein Klima des Vertrauens. Habe mehr Erfolg als Dein jetziger Arbeitgeber und kaufe die Bude in zwei Jahren auf.

netbitch - 4. Feb, 18:07

Diese Optionen bestehen für mich nicht. "Einfach" einen anderen Job? Bei der heutigen Arbeitsmarktlage? Eine eigene Firma gründen? Ohne Startkapital in der Distributorbranche?
textexter - 4. Feb, 15:03

Bitchen

haben Sie denn schon mal die angekommenenn, also versandten Briefe bei den Empfängern überprüft? Sind Ihnen denn nicht die Eddingschwarzen Streichungen in vielen Zeilen aufgefallen? :-)))))

netbitch - 4. Feb, 18:08

Tja, und die vielen Tippexstriche auf dem Monitor ;-))))))
steppenhund - 4. Feb, 18:26

Tippex auf dem Monitor
kommt selten - aber doch noch - vor!
steppenhund - 4. Feb, 18:24

Also 4-Augen-Prinzip bei ausgehender kritischer Post (Rechnungen, Angebote, ..) war bei einem ehemaligen Arbeitsgeber Pflicht, außerdem bekam der Generaldirektor eine Kopie von jedem ausgehenden Schreiben, dass er auch las. Das war immer ein Waschkorb voll, der täglich zusammenkam. Umlaufmappe nannte sich das.
Das klingt fürchterlich, war aber in Wirklichkeit eine sehr gute Sache, man bekam Rückmeldungen und fehlende Information.
Das private Briefgeheimnis galt.
Ich werde nie seine näselnde Stimme vergessen, mit der manchmal begründete. "Schau'n Sie, (in der Management-Runde), ich hab in mein'm Leben schon Tausende Rechnungen g'schrieb'n. Wenigstens die Frau Langer las ich kontroll lesen, wenn i heut a Rechnung ausstell. Ma macht immer wieder Fehler."
Chefs seines Kalibers sucht man heute allerdings vergebens. Das Unternehmen hatte 14 Mio € Umsatz und weltweite Reputation. (vor 15 Jahren)
Heute gibt es zwar immer Maulereien, wenn eine Privatpost ins Haus kommt, aber es gilt Briefgeheimnis, selbst wenn die Systemoperatoren die Mails lesen könnten. Sie dürften die Inhalte nicht verwenden.
Mir persönlich ist es egal. Jeder kann meine Ausgangspost lesen, solange ich von ihm ein Feedback bekomme. Wenn er nur liest, bekommt er gar nichts. Aus. Und genügend Leute kommen zu mir und fragen mich: "darf ich dir das vorher noch schicken, ob du anmerkungen hast."

Es geht so oder so. Die wahre Firmenkultur richtet sich an anderen Dingen aus, allerdings kann der Umgang mit der Post das Pendel zur einen oder anderen Seite ausschlagen lassen.

Gregor Keuschnig - 5. Feb, 12:37

Bei Rechnungen oder grossen Angeboten ist ein Vier-Augen-Prinzip ja wirklich nicht schlecht. Ich kenne das auch nur so. Aber: Es sollte dann jemand sein, der die Rechnung oder das Angebot sachlich prüfen kann. Ansonsten kann ich es ja auch der Reinemachefrau mal zum Nachschauen geben... Und was ist bei Mails oder Faxen? Wer kontrolliert denn da den Ausgang?

Und welche sachliche / fachliche Qualifikation ausgerechnet eine Pförtnerin hat, kann ich mir auch nicht vorstellen.

Ich habe mal in einer Firma gearbeitet, in der eingehende Post konsequent geöffnet wurde, also auch an "Herrn X Y in Fa. ABC" - oder "Herrn X Y persönlich...". Mein damaliger Chef empfand das als normal - nach langem Hin und Her wollte er für mich eine Ausnahme machen (bei 60 Leuten). Hat aber nicht geklappt.
SirTurbo - 4. Feb, 19:36

tja, der Mitarbeiter das scheue Wild...
gerade in der heutigen Zeit mit mieser Bezahlung und ständigen Personalrochaden... Als mein letzter Brötchen - na, bei der Bezahlung eher Brotgeber auf den Gedanken kam, die Mitarbeiter sollten doch ihr Wissen und ihre Kontakte alle im Netz hinterlegen, natürlich nuuuuur damit man besser koordinieren könne... (es mag Firmen geben denen man das glauben kann - diese gehörte nicht dazu) Da waren sich DIE Leute die Kontakte hatten einig, unter spontaner Amnesie zu leiden.
Und die wichtigsten Kontakte finden eh per Webmail, Handy oder nach Feierabend statt... Mag man paranoid nennen - aber wer mitbekommen hat wie zB fleissig Kunden umverteilt wurden und werden denen man dann gefälligst noch einen vorzulügen habe es sei im Interesse des alten Betreuers seine besten Kunden an die abzugeben, die bei der GL bis zum Anschlag im After stecken... Der wird sich vorbereiten...

Und wenn die Firma in diesem Beispiel (unsere Gastgeberin) meint ihren Mitarbeitern nicht trauen zu können... Tja, dann wird die GL wohl Grund für die Annahme haben daß ihre MA nicht völlig offen sind...

steppenhund - 4. Feb, 21:45

Ich kann beide verstehen, sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. Wenn einmal bekannt ist, dass die Firma mit den Arbeitnehmern beliebig umspringt, dann kann man nur auf die Suche gehen.
Mit einer Vorgesetzten in der direkten Linie seit einem halben Monat kann es nur innere Kündigung geben.
Gott sei Dank kennt mich der oberste Boss noch aus einer früheren Epoche. Mit dem habe ich jetzt die Grundzüge der Einvernehmlichen festgelegt.
Wenn alles gut geht, ist die in zwei Wochen über die Bühne ...
auf Holz klopf
netbitch - 4. Feb, 23:05

Sir Turbo, immerhin sind wir in der gleichen Branche, das merkt frau. Und, ja, so isses!
steppenhund - 4. Feb, 23:19

@netbitch

selbst wir sind mehr oder weniger in der gleichen Branche. Doch wenn ich Glück habe, nicht mehr lange:)
taipan - 5. Feb, 13:34

Da gibt es nur eines..

...mittelfristig sich einen anderen Arbeitgeber suchen...

Wer seinen Mitarbeitern nicht mal zutraut, daß diese in der Lage sind ausgehende Dienstpost sachlich und formell richtig aufzusetzen, der gesteht seine eigene Unfähigkeit bei der Personalauswahl ein... exorbitant wichtige Post mal ausgenommen...

Läßt tief blicken.

Taipan
//liveyoursex.twoday.net

netbitch - 5. Feb, 14:15

Ach watt, ich kann damit leben. Nur wie ich für mich den Umgang damit organisiere muss ich halt sehen.
steppenhund - 5. Feb, 14:27

@taipan

Ein 4-Augen-Prinzip ist eine gute Sache. Das hat noch nicht mit Misstrauen zu tun, es sei denn, man wertet es bereits als Misstrauen, dass der Mensch nicht perfekt ist.
"Wer seinen Mitarbeitern nicht mal zutraut, daß diese in der Lage sind ausgehende Dienstpost sachlich und formell richtig aufzusetzen..."
Ich würde sagen, dass ich mir selbst das zutraue und ich bin trotzdem froh, wenn ich jemanden zum Korrekturlesen habe.
-
Kleine Anleitung zum Selbsttest. Irgendein Schriftstück - A4-Seite lang - im üblichen Arbeitstempo verfassen, selbst durchlesen und korrigieren. Kann durchaus auch Word-Rechtschreibung oder mechanische Tests beinhalten. Einen Tag abliegen lassen.
Erneut durchlesen. Kein Fehler gefunden? Gratuliere! Dann gehören Sie zu einer extrem kleinen Gruppe, die möglicherweise schon ausgestorben ist.
Übersetzer, die oft niemanden zum Korrekturlesen haben, helfen sich damit, dass sie bei der Kontrolle die Sätze von unten nach oben lesen. Das hilft etwas. Aber nicht vollständig, wie mir ein sehr gewissenhafter Unternehmer mit einem Sprachstudio einmal erzählte.
Man kann jetzt sagen, man sollte nicht so hohe Ansprüche stellen. Der Empfänger wird großzügig darüber hinwegsehen. Mitnichten! Er wird den Sender einschätzen und in eine Schublade ablegen.
-
Und um jetzt einmal in der EDV zu bleiben. Die wenigsten Entwickler können schreiben. (Ich führe das jetzt nicht weiter aus, das ist in unzähligen Büchern über Softwaredokumentation belegt.)
Und ! man kann auch nicht fehlerfrei programmieren. Und zwar nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil es einfach ab einer gewissen Komplexität nicht mehr geht.
Nachdem ich früher sehr, sehr gutes Geld damit verdient habe, vorauszusagen, wieviele Fehler noch in der Software sein werden, kann ich es mir auch leisten, die Fehleranfälligkeit von Personen hinzunehmen, einzuschätzen, ohne dass ich deswegen gleich dem Betreffenden oder mir selbst Unfähigkeit bescheinigen muss.
che2001 - 5. Feb, 16:47

Steppenhund hat ganz recht. Aber ich würde das Ausgangsposting auch eher so einordnen, dass dieser spezielle Fall, nämlich Persönlichkeit und früherer Job der Pforte, das eigentliche Problem darstellt.
SirTurbo - 5. Feb, 20:34

Sicher kann man seine Texte gegenlesen lassen - aber dann doch bitte nach Qualifikation...
Sind genug Leute zu mir gekommen zwecks Korrekturlesen... Offenbar waren Vertrauen in meine Deutsch- und Fachkenntnisse genauso groß wie die in meine Integrität (hhmmm^^)
Ich hab auch manches Ding von meinem direkten Vorgesetzten querlesen lassen um zu hören ob er das so vertreten könnte... Besonders wenn ich einen stressigen Kunden oder einen "Kollegen" der in der Hierarchie über uns beiden stand anschreiben "musste"...
Aber das habe ich dann aus freien Stücken gemacht...
Und die meisten meiner sog. Vorgesetzten wären rein intellektuell gar nicht imstande gewesen Lektor zu spielen...

Damals habe ich begriffen wofür es Sekrätere/innen gibt - damit die Damen uns Herren mit den langen Titeln auf den Visitenkarten nicht noch schlimmer blamieren...
Da sind rundmails durchgekommen - aua aua...
Mal baut ja jeder Mist - aber ständig?

Ich denke auch, daß es im vorliegenden Fall schlicht um Überwachung geht - und nur die dümmsten Kälber...

Na, ich geniesse gerade das was Steppenhund wohl noch vor sich hat - und ich bin nicht wirklich sicher, daß ich in DER Branche wieder arbeiten will...
taipan - 6. Feb, 14:37

...

@netbitch: Watt beschwerste Dich dann?

@all others: Sehe ich nicht ganz so, ich erwarte von jedem, der Ausgangspost formuliert, daß er lesen, schreiben und denken kann (ich weiß... ;-) ist selten heutzutage ;-/ gerade wohl auch in der Vorweihnachtszeit bei manch einer Bloggerin ;-( ... )... es geht hier auch weniger um orthographische Fehler denn mehr um mangelndes Vertrauen... wie gesagt: Ist der ArbG nicht wert..

Taipan
//liveyoursex.twoday.net
Rayactson - 6. Feb, 18:34

Werte Dame!

Ich habe enorme Probleme, Ihre Einwendungen gegen eine wohlbegründete Unternehmenspraxis irgendwie mit einem sinnvollen Gedanken in Verbindung zu bringen.

Bedenken Sie doch bitte zuerst, dass SIE nicht der Eigentümer der Firma sind. Denken Sie dann darüber nach, ob SIE möchten, dass jemand anderes über IHR Eigentum verfügt.

Das möchten SIE nicht.

In einer freien Gesellschaft wird nun einmal das EIGENTUM der Firmeneigentümer geschützt. Es ist sogar maßgeblich, und nicht etwa die Frolleinblütenträume von Kommunistinnen oder Sozialistinnen.

Verzeihen Sie bitte!

Wen geht es an, wie die Verhältnisse in Ihrer Firma sind? Wen soll das interessieren? Es handelt sich doch offenkundig um FREIE VERTRÄGE. Wenn es IHNEN nicht passt, warum maulen Sie darüber in aller Öffentlichkeit, statt still und angemessen die Konsequenzen zu ziehen?

Mir scheint, hier haben Sie wieder einmal versucht, zwei Dinge miteinander zu verknüpfen (Briefe und Kapitalismuskritik), die bei Ihrer sozialistischen Klientel als Reizwort taugen. Besonders die Linken und die Gutmenschen dramatisieren ja jede popeligen und an sich völlig unproblematischen Vorgang aus der Unternehmenswelt, den geheim zu halten, Ihre Aufgabe als Arbeitnehmer gewesen wäre.

Und bei solchen Arbeitnehmern fragen Sie, warum wir in Deutschland Standortpobleme haben?

Wichtig ist mir aber, dass die jetzt als quasi einzig seligmachendes Mittel angepriesenen Rücksichten auf Ihre persönlichen Empfindlichkeiten, in Ihrer Firma wahrscheinlich nicht die sinnvollste, auf jeden Fall aber nicht die einzige zu diskutierende Alternative sind. Das geht betriebswirtschaftlich meist in die Hose weil wir es nicht gewohnt sind in Regelkreisen zu denken.

Die Eigentümer hatten sicherlich SEHR gute Gründe für die gewählte Maßnahme. Falls es sich nicht um Idioten handelt, was wir im Fall von echten Leistungsträgern doch wohl ausschließen können, also werden diese für ihr Misstrauen HANDFESTE GRRÜNDE haben.

Freiheit! Eigentum! Vergessen Sie den Sozialismus. Er ist gescheitert.

steppenhund - 6. Feb, 20:19

Verehrter Rayactson,

hier irren Sie. Ein Blog ist eine private Ausdrucksmöglichkeit mit Komponenten von Exhibitionismus und Voyeurismus. Die BloggerInnen können schreiben, was sie wollen. Es m u s s nicht gelesen werden.
Allfällige Aufrufe zu strafbarem Verhalten könnten und müßten geahndet werden.
Ich selbst bin weder Sozialist noch Kommunist, wenn man mich betiteln wollte, dann als konservativen Reaktionär, der allerdings mittlerweile sieht, wie sich der Shareholder-Kapitalismus zu Tode reitet. Er tut dies wegen unmenschlichem Verhalten. Menschen sind nur mehr Zähler in einem Excel-Sheet des Controllers. Und dann haben wir, genauso wie im Faschismus die große Ausrede, ich habe ja nur meine Pflicht getan. Der Controller weist darauf, dass man mit 2000 Personen weniger mehr Gewinn machen könnte, der CEO entscheidet, dass es gemacht wird und läßt es den Personalchef exekutieren.
Vor drei Monaten hieß es in meinem Unternehmen noch, 390 Personen müssen gehen. Dann ging der Oberboss - freiwillig, weil er einen besseren Posten gefunden hatte. (Soviel zu seiner Antrittsversicherung vor zwei Jahren, dass er bei uns die Pension erleben möchte.) Der Nachfolger hat jetzt eine Arbeitsplatzgarantie bis Ende 2008 abgegeben.
Mittlerweile gibt es eine Urlaubssperre. Sonst laufen wir Gefahr, unsere Pflichten nicht ausreichend erfüllen zu können. So springt man heute mit den Mitarbeitern um, die Wahrung des Briefgeheimnisses ist da eher eine Kleinigkeit. Immerhin wehren sich bei uns die Leute, indem mittlerweile schon fast zehn Prozent zur Konkurrenz gewechselt sind, darunter auch Führungskräfte und excellente Techniker.
Der Hang zu immer weiter gehender Fusionierung wird den Kapitalismus schlussendlich umbringen. Nicht, dass mich das freut. Nach neun Jahren Berufstätigkeit in der Sovjetunion ist mir der Kapitalismus noch allemal lieber als ein totalitäres Regime.

Freiheit! Eigentum! sind keine Begriffe, die hier zählen, auch nicht die politischen Systeme.
Eigentümer mögen gute Gründe haben. Ich habe es einmal erlebt, dass ein Betriebsrat nach außen an die Zeitungen gegangen ist. Er hat genau das Gegenteil erreicht von dem, was er wollte, doch die Firma hatte das damals eine Mio € gekostet.
Einem Firmeneigentümer gestehe ich persönlich viele Rechte zu. Er trachtet danach, die Firma am Leben zu erhalten und nachhaltige Aktionen zu setzen.
Einem CEO, der den Firmeneigentümer vertritt und einen drei-Jahresvertrag hat, gestehe ich überhaupts nicht zu, denn nach jahrelanger Beobachtung, optimiert er nur nach seinen persönlichen Interessen.
Es ist ziemlich bezeichnend, dass sie anonym kommentieren. Damit wird ihr Kommentar in das "popelige" Räsonieren abgewertet. Ich nehme Ihnen sogar ab, dass sie sich über den Eintrag geärgert haben.
Und ich finde das sehr gut so!
Rayactson - 6. Feb, 21:18

Werte Dame!

Danke für die Illustrierung meines Kommentars!

Sie haben recht, es ärgert mich, dass SIE hier in Ihrem Blog Illoyalität gegenüber Eigentümern und Arbeitgebern propagadieren. Der jedes Wirtschaften behindernde Sozialdemokratismus ist, wie auch Ihr Beitrag zeigt, das Problem unserer Zeit.

Sie möchten den Eigentümern vorschreiben, wie diese mit ihrem Eigentum umzugehen haben. Das ist so typisch für den sozialistisch-kommunistischen Sozialdemokratismus, der als System notwendigerweise das hervor, was alle Anständigen verabscheuen: Die systematisierte Enteignung von Eigentümern. Das haben Hayek, Downs, Olson und Buchanan unbezweifelbar bewiesen.

Es fehlt IHNEN, werte Dame, offenkundig die Fähigkeit Dank empfinden zu können. Zum Beispiel Dank dafür, dass Sie einen guten Arbeitsplatz haben, ganz im Gegensatz zu vielen Millionen Arbeitslosen, und ich würde sagen darüber hinaus auch vielen, die sich mit weniger zufrieden geben ohne zu murren.

Dank auch dafür, dass die Eigentümer und CEOs Ihrer Firma wirtschaftlich insgesamt deutlich kompetenter sind als Sie selbst und Ihnen dadurch einen Spitzenjob ermöglichen.

Wenn Sie von unmenschlichem Verhalten sprechen, dann ist das in Bezug auf Ihr Unternehmen sicherlich Quatsch³.

Nehmen wir einmal die angebliche "STASI"-Äffäre. Man hat Ihnen bereits geduldig erklärt, dass das 4-Augenprinzip für die Firmenkommunikation nach außen eine sehr gute Sache ist. Nun wäre es aber möglich, dass sich in der Firma Koalitionen zwischen zwei Personen der gleichen Hierachiestufe bilden, welche damit die Kontrolle der Eigentümer aushebeln.

Was kann es da Besseres geben als eine erfahrene Frau, welche im Sinne der Eigentümer Fehler in der Kommunikation vermeiden hilft?

So, und nun stellen Sie sich einmal für eine gedankliche Sekunde vor, werte Dame, dass Sie nicht alles wüssten. Nehmen Sie also an, dass es in Ihrer Firma bereits schwerste Fälle von Missbrauch gegeben hat. Ihre Firma war so nett und wollte das nicht gleich an die große Glocke hängen.

Sollten Sie dann als loyaler Arbeitnehmer vor diesem Hintergrund nicht unendlich dankbar dafür sein, dass eine erfahrene und sicherlich vertrauenswürdige Dame diese zweifellos notwendige wie verantwortungsvolle Kontrolltätigkeit vornimmt?

Sehen Sie!

Das haben Sie nicht bedacht.

Für mich liegt die Grenze angemessener und sinnvoller Kritik, übrigens nicht nur zu dieser Seite hin, zwischen denen, die erkannt haben, dass man im Arbeitsleben selbstverständlich auch Härten schlucken muss während man selbst in betrieblichen Angelegenheiten ein nur unvollkommes Gesamtverständnis haben kann, und denen, die einfach nur Motzköpfe sind und Unruhe in einen Betrieb bringen.

Da kann es ganz und überhaupt nicht schaden, wenn genau diese Leute gehen, und sei es, dass es sich gleich um 10 Prozent der Belegschaft handelt.

Es sind die übelsten und illoyalsten 10 Prozent. Immer.

Werte Dame, Sie haben sich in ihrem, Verzeihung!, absurden sozialdemokratistischen Idealbild verloren, wo in Firmen nur mit Wattebällchen geworfen werden darf.

Das gilt auch, wo Sie den vom Eigentümer bestmöglich bestimmten CEO schmähen. Sie, als Flüchtling aus aus Realität und Verantwortung, können getrost davon ausgehen, dass die Eigentümer bei der Wahl des CEOs sich von Grundsätzen und Erwägungen leiten ließen, die Sie in ihrer Gänze als einfacher Arbeitnehmer nun einmal nicht zu überschauen vermögen.

Seien Sie den Eigentümern wenigstens etwas dankbar! Nur etwas! Und auch dem jeweiligen CEO, der mutmaßlich deutlich mehr auf dem Kasten hat als Sie selbst. Denn sonst wären Sie der CEO.

Seien Sie also loyal! Üben Sie Demut! Wenn es in unserer Gesellschaft keine Eigentümer und Unternehmer gäbe, dann hätten wir nicht 5 Millionen Arbeitslose, sondern eher 50 Millionen. All unserer Wohlstand gründet sich demnach auf den Verdiensten der Leistungsträger und Eigenümer, die mit ihrer Organisationskraft und wirtschaftlichen Kompetenz die Volkswirtschaft am Laufen halten.

Da sollte ein kleines Plus an Demut für Sie, als davon allemal profitierender Arbeitnehmer, doch schon angemessen sein.

Mein Ding wäre es jedenfalls nicht, meinen Arbeitgeber in der Öffentlichkeit niederzumachen, nur, um mein Mütchen zu kühlen oder für Ihre links-gutmenschliche Leserschar ein Exempel völlig überflüssiger wie haltloser Kritik am Kapitalismus zu üben.

Wenn Sie, werte Dame, den Eigentümern oder dem CEO einen BESSEREN Vorschlag machen könnten, ohne IHR hochgradig illoyales und schräges STASI-Geplapper, zur Lösung einer offenkundigen Problematik in Ihrer Firma, dann hindert Sie niemand daran.

Eigentümerfreiheit, die nur akzeptiert wird, wenn im voraus bekannt ist, dass ihre Folgen für jedermann günstig sein werden, ist nicht Freiheit. Freiheit kann unbequem sein, sogar sehr. Sie ist aber das Beste, was wir haben.

Daher: Für die Freiheit! Für das Eigentum!

steppenhund - 6. Feb, 23:16

interessante Missachtung augenscheinlichster Details

So, ich sollte mich also in Zukunft steppenhündin nennen, damit ich ihrer Einschätzung meines Geschlechts gerecht werde.
Ihren Spruch über die Stasi können Sie sich sparen. Ich fand es äußerst lustig, als ich anläßlich einer Lehr-Berufung an eine Uni in den neuen Bundesländern sämtliche Wohnsitze seit meiner Geburt angeben musste. Dabei hatte ich mich in dem halben Jahr Ostblockarbeit vor 1989 ziemlich gut überwacht und bekannt gefühlt. Ich hätte viel lieber eingewilligt, dass die zweifellos vorhandenen Stasiakten zur Klärung meiner Vergangenheit herangezogen würden. Als Österreicher mache ich mich sowieso ein bisschen darüber lustig. Im übrigen auch über ihre Art der Diskussionsführung.
Die zehn Prozent waren nicht die übelsten. Das sollten Sie eigentlich wissen. Das sind nämlich die, welche am leichtesten einen anderen Job bekommen. Es ist ein allgemeines Phänomen, dass zuerst die Guten gehen, die es nicht notwendig haben auf Biegen und Brechen auszuharren.
Wenn Sie meinen Beitrag weiter oben aufmerksam gelesen hätten, hätten Sie bemerkt, dass ich persönlich durchaus ein Vertreter eines Vieraugenprinzips, ja sogar eines kanalisierten Informationsflusses nach außen bin.
Ihre Anwurf, dass ein CEO mehr am Kasten hat, erheitert mich sehr. Und ich will hier auch überhaupt keine Demut üben. Erstens habe ich selbst auch als CEO Erfahrung, und ich bin nicht in Konkurs gegangen.
Zweitens zeigt der überhöhte Bedarf an Beratern von Cap Gemini, Boston Consulting Group, Accenture und wie sie alle heißen, wie überfordert CEOs in der heutigen Zeit mit der Komplexität ihrer Herausforderungen sind.
Und ich kann daher tatsächlich einem CEO einen BESSEREN Vorschlag machen, - und auch das wieder hochbezahlt, sodass ich mich nicht unbedingt zur linken Gruppe zählen müsste.

Den Spruch von der Freiheit können Sie sich sparen. Sie sprechen von einer Freiheit, die ihre Gruppe unterstützt und auf der Unfreiheit der anderen beruht.
Auch die Nomenklatura im Kommunismus hatte Freiheit.
Haben Sie übrigens schon einmal etwas von Senge gehört? Oder vom Management im DM-Markt?

Ärgern Sie sich jetzt wenigstens wieder ein bisschen?
bei //steppenhund.twoday.net/stories/3287949/#3289087 finden Sie eine andere Verarschung, die Sie sich zu Gemüte führen können;)
netbitch - 7. Feb, 16:08

Steppenhund, der meint mich :-)
steppenhund - 7. Feb, 17:07

Ja, netbitch. Natürlich ist mir das nicht verborgen geblieben. Er hat aber auf die Argumente meines Postings reagiert. Da fand ich es ganz amüsant und angebracht, ihm eins drauf zu geben.
Entschuldige übrigens, dass ich das in deinem Blog tue, ich hoffe, Du empfindest das nicht als Usurpation. ich weiß auch, dass Du dich gut genug selbst verteidigen kannst und ich stimme dir ja auch nicht einmal in allen Punkten zu.
Doch die Argumentation auf seiner Seite hantiert mit Übergriffen, die ihm nicht zustehen. Weder dir gegenüber noch sonst jemanden. Jetzt geht es ihm wie jemanden, der ein vermeintlich schwächeren Gegner verprügeln will (Frau, jünger, falsche politische Ausrichtung) und plötzlich beim Ausholen jemand anderen hinter ihm erwischt, der größer und älter als er ist und Personen wie ihn auch im realen Leben recht gut nehmen kann.
Nachdem ich gerade mit Grippe zu Hause liege, kann ich mir so kleine Exkursionen leisten, sonst wäre mir eh die Zeit zu schade.
LIebe Grüße aus Wien
netbitch - 7. Feb, 23:35

*kicher* Die schwache Frau, die ich bin, hat ein größeres Unternehmen ins Jenseits befördert, ist Kampfsportlerin (Escrima, Taekwon-Do, Karate, Jui-Jitsu) und hat latürnich die richtige politische Ausrichtung. Wenn Du Dich in meinem Blog falsch betätigst, sage ich Dir das schon, bisher war alles in Ordnung. Und ich erlebe es immer wieder, dass die Mehrzahl meiner Bloggäste sich sehr gesittet, sozial okay und freundschaftlich benimmt. Von daher danke und gute Besserung ;-)

Liebe Grüße aus Kassel!
steppenhund - 7. Feb, 23:46

Schmunzel:) Ja das mit der schwachen Frau halte ich ja für seine Einschätzung, nicht für meine. Dazu lese ich schon zu lange in deinem Blog.
Mein Gott, wenn ich ein paar Dekaden jünger wäre, wäre ich stark versucht, dich anzubaggern.
Ich hab viel zu viel übrig für starke Frauen, besonders wenn sie intelligent sind.
Alles Gute
Chinaski - 8. Feb, 00:10

Also ich finde dem Typen, dem Rayactson sollte man nicht so ohne weiteres die Möglichkeit verwehren sich zu äussern. Er scheint eine schwierige Phase durch zu machen und in der Hinsicht sollte man ihn nach Kräften unterstützen. Jedoch finde ich dass er hier auch einer gewissen Mitwirkungspflicht nachkommen sollte: Er sollte unbedingt die Dosis herabsetzen.

Was auch immer du nimmst lieber Rayactson, nimm weniger.
steppenhund - 8. Feb, 00:50

@Chinaski

:)
Rayactson darf sich äußern wie er will. Prinzipiell geht mich das ja nichts an, was er auf einem fremden Blog von sich gibt. Aber mich stören Typen, welche sich in der Anonymität so gönnerhafte Übergriffe erlauben.
Nehmen wir an, Du hättest so geschrieben - was ich angesichts deines Blogs für nicht leicht möglich halte - hätte ich sicherlich ganz anders geantwortet.
Anonymität löst bei mir Aggression aus.
Chinaski - 8. Feb, 01:23

Ich glaube ich verstehe was du meinst
Rayson - 8. Feb, 16:59

Der arme Dean tut mir wirklich sehr, sehr leid. Wie muss ihn das geärgert haben, dass ich bei twoday.net schon registriert bin.

netbitch - 8. Feb, 19:40

Weißt Du, ob er das ist? Es sind mitunter so Tarnkappenbomber unterwegs....
Rayson - 8. Feb, 23:33

@netbitch

Du weißt es ganz sicher ;-)

Niemand kann eben wirklich aus seiner Haut. Der Verzicht auf Fettdruck und unterschiedliche Schriftgrößen muss hart gewesen sein...

steppenhund - 8. Feb, 23:39

Naja, die könnte er ja nicht verwenden, wenn er sich nur ein bisschen auskennt.
netbitch - 9. Feb, 11:18

Ich weiß es definitiv überhaupt nicht. Den kennt auch niemand im real life. Einerseits erinnert die Sprache schon an den, andererseits waren früher schon ganz seltsame U-Boote unterwegs, zum Beispiel ein falscher artur oder ein che2006. In diesen Fällen betrieb irgendwer gezielte Diffamierung.
Rayson - 9. Feb, 11:57

Echt nicht? Ich hätte nicht gedacht, dass du dich von Fremden in deinem eigenen Blog so anquatschen lässt, ohne vorher wenigstens per E-Mail eine vorauseilende Entschuldigung erhalten zu haben (trotz aller erkennbarer Parodieabsicht). Das nenne ich Souveränität.

Klar, nicht jedes U-Boot hat denselben Kaleu. Aber manches lässt sich an Anstrich und Kurs gut erkennen...
che2001 - 9. Feb, 13:53

Die besagte gezielte Diffamierung kam aus der Kewil-Ecke. Das ist aber ein ganz anderes Kaliber als diese Nummer hier. In beiden Fällen allerdings wenig erfolgreich.
steppenhund - 10. Feb, 02:38

Heißt das, dass ich ganz umsonst draufgehaut hab? Schade:)
netbitch - 10. Feb, 16:10

Nichts, das geschieht, geschieht ohne einen Grund und Zweck (Lao Tse).
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